Hutablage

Wir hatten eigentlich einiges vor dass wir erledigen wollten, doch es war wieder einmal anders als erwartet.
Die Hutablage wurde von irgendeinem Vorbesitzer entfernt und stattdessen ein Holzbrett montiert zur Installation von Boxen und dass obwohl die Originale ausparrungen für Boxen hatte.
Also machten wir uns daran wieder ein Blech anzufertigen und es einzusetzen.

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Der Pfusch 🙁

Als wir den Kit abkratzen wollten der das Holzbrett gehalten hat, mussten wir leider feststellen das unterdem Kit sehr schlecht geschweisst wurde um die Regenablaufrinne abzudichten und es auch keineswegs Dicht war. Also wurde der Pfusch herausgetrennt und neu verschweisst dammit man wieder ein Blech einsetzen kann.

Dazu musste aber leider die Heckscheibe, der Dachhimmel und die hinteren Seitenverkleidungen entfernt werden, da diese vom Schweissen nicht beschädigt werden sollten, dass Kostete eine menge Zeit und die Hutablage ist darum immer noch nicht montiert.

Seitenschweller

Lange ist es her seit dem letzen Beitrag, doch ganz untätig waren wir auch nicht.
Wir haben vorne beim Fahrerfussraum die Bodenbleche teils neu eingesetz, weil irgendjemand vor längerer Zeit mit dem Wagenheber auf einem Bodenblechverschlusszapfen gewirkt hat.

Auch die hinteren Seitenschweller wurden erneuert da diese durch unfachmänische Arbeit weitergerostet haben.

Schweller hinten rechts herausgetrennt
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Reperaturblech einsetzen
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Schweissnaht grob verschliffen

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Verzinnt und verschliffen
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Grundiert
Seitenschweller Rechts

Beleuchtung vorne

Da bei den alten Scheinwerfern der Reflektor total matt war und das Gehäuse spröde, haben wir Originale Scheinwerfer und Blinker bestellt. Die Blinker haben wir dann auf Klarglas umgerüstet, dass die Optik des 240er besser aussieht.
Da zu einem schwedischen Fahrzeug auch Zusatzscheinwerfer gehören, haben wir ein Satz Bosch Rallye 225 montiert, die über einen Originalen Zusatzscheinwerferschalter (der noch nie benutzt wurde) betätigt werden.

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Bremsschläuche

Nach langer Wartezeit bekamen wir unsere Stahl Flex Bremsschläuche mit Zertifikat dass auch für die Schweiz gültig ist. Das entlüften war äusserst mühsam da die Bremsdruckregler für die Hinterachse wohl verhockt wahren durch den langen nicht Gebrauch des Fahrzeugs. Doch mit ordentlichem Druck auf das Pedal, kam dann bei den hinteren Entlüftungsnippeln plötzlich eine ganz Schwarze Pampe raus die eher an altes dickes Motorenöl erinnert, als an Bremsflüssigkeit. Zur Sicherheit wurde das ganze Entlüftungsprozedere zwei Mal durchgeführt, damit sich auch wirklich nirgendwo mehr alter Dreck sammeln konnte.

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Kofferraum

Lange ist es her, seit dem letzten Beitrag.

Natürlich waren wir diese Zeit nicht untätig sondern haben auch etwas geleistet.

Bei dem hinteren Karosserieabschnitt wurde der komplette alte Unterbodenschutz entfernt, was eine sehr mühsame Arbeit war, da er praktisch keine Elastizität mehr aufwies.

Er wurde mit Rostumwandler behandelt um kleine oberflächliche Roststellen zu stoppen. Danach konnten wir mit Brantho Korrux Nitrofest Grundieren und mit Brantho Korrux 3 in 1 überlackieren. Im gleichen Zug wurden auch die hinteren Träger mit einem sehr flüssigen Vorwachs versiegelt und mit Hohlraumschutz endgültig   geschützt.

Auch der innere Teil des Kofferraumbodens wurde komplett vom alten Lack entfernt und provisorisch mit 1K Grundierung behandelt.IMAG0878IMAG0877IMAG0876

Benzintank

Als wir festgestellt hatten dass alle innerein des Tank dem Rost verfallen wahren, wenn auch nicht besonders schlimm. Orderten wir direkt mit den Reperaturblechen einen neuen Tank inklusive dem Tankschwimmer, der Vorförderpumpe, neuen Nylonstahlflex Benzinleitungen und den dazugehörigen Dichtungen.
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Der neue Tank war aussen schon lackiert doch wirklich Schlag und Kratzfest war die Lackierung nicht, was man für den Preis auch nicht erwarten kann, jedoch gab es auch keine hochwertigere Alternative.
Um das erneute Rosten des Stahltanks im inneren durch die modernen Benzinzusätze zu verhindern versiegelten wir den neuen Tank direkt mit dem POR15 Tankversiegelungskit das auch zur überhohlung von alten angerosteten Tanks verwendet werden kann.
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Hier ist der Tank noch im Rohzustand von innen Sichtbar.
Aussen haben wir den Tank mit Hammerite lackiert weil diese Farbe vor Rost schütz Schlag- und Kratzfest ist.
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Später wird der Tank in der unteren hälfte zusätzlich noch mit Unterbodenschutz versiegelt.

Kotflügel hinten Teil 3

Jetzt wo bei der linken Seite die Schweissarbeiten fertig gestellt sind folgt die rechte auch sogleich.
Nach dem entfernen des alten Kits und dem ziemlich massiv aufgetragenen Unterbodenschutzes, war erkennbar das auf der rechten Seite die Reserveradmulde nicht komplett erneuert werden muss sondern nur ein kleiner Streifen der mit dem Kotflügel verschweisst ist. Die rechte Seite ist bedeutend weniger schlimmer betroffen und so muss auf im Radlauf nur die unterste Ecke erneuert werden.
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Nachdem die Rostigen Bleche entfernt und die neuen angepasst wurden, setzten wir die neuen auch gleich ein.
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Danach wurde die Schweissnaht erstmals grob verschliffen, damit sie später noch in die richtige Form gebracht werden kann.
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Das nächste mal wird noch das innere Blech der Reserverradmulde eingeschweisst und die Löcher verschlossen.

Kotflügel hinten Teil 2

Eine Woche später geht es dann weiter.
Der linke hintere Kotflügel ist ja noch nicht beendet, die Reserveradmulde wird mit der Punktschweissanlage gepunktet, an den stellen an dennen es geht. Der Rest wird mit Lochschweissungen an dem Rest befestigt und danach noch mit der Karosserie normal verschweisst.
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Jetzt ist der Kotflügel selber an der Reihe und dass ist genau das was man später einmal von aussen sehen wird und darum müssen auch alle Linien zu 100% stimmen, wenn man nicht Kiloweise Spachtelmasse verarbeiten möchte.
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Im inneren Teil wurde der Kotflügel mit der Reserveradmulde und dem Radhaus noch verbunden dass auch nirgendsmehr der Boden sichtbar ist und somit auch dicht.
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Kotflügel hinten Teil 1

Wir haben nun die alle Reperaturbleche die wir für den hinteren Karosserieabschnitt brauchen. Für nachbau Bleche sind sie relativ passgenau und brauchen nicht mehr viel Anpassungarbeiten.

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Nach dem entfernen der linken Reserverradmulde, passten wir den hinteren teil des Radhauses an damit es später eine schöne Linie mit dem Kotflügel gibt.
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Bei den nur angerosteten Stellen wurde der lose Rost zuerst grob entfernt, danach Sandgestrahlt und oder abgeschliffen und sofort mit Rostumwandler mehrfach behandelt.

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Radkasten Selfie

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Nach der Trocknungszeit des Rostumwandlers wurde dann die Reserveradmulde eingepasst und probe geheftet.
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Danach war erstmals Feierabend.

Start der Rost entfernung

Wir haben uns einen Überblick geschaffen, an welchen stellen der Rost wirklich so extrem ist dass es durch behandeln gar nicht geht, sondern nur durch ersetzen der Bleche möglich ist die Karosserie wieder Rostfrei zu machen.
Danach haben wir die passenden Reperaturbleche bestellt und auch so gleich mit dem Arbeiten angefangen.
Da der Benzintank extrem störend im Weg wahr und durch die Schweiss- und Schneidarbeiten, sowieso eine Gefahr war entfernten wir diesen als erstes und öffneten in auch sogleich um zu schauen wieso die Tankanzeige und die Vorförderpumpe nicht mehr geht.
Als wir dann mit schrecken Feststellen mussten dass, der Tank über 10 Jahre fast leer war und nicht befüllt abgestellt wurde entschlossen wir uns gleich den Tank und alle innereien durch neu Teile zu ersetzten, weil der Tank zu überholen Teuerer gewesen währe als ein neuer zu kaufen und ihn von Anfang an zu beschichten aber dazu kommen wir später nochmals darauf zurück.IMG-20150722-WA0012
Nach dem Tank haben wir die hintere Stossstange entfernt und angefangen den linken hinteren Kotflügel zu entfernen der Rostig war.

Jetzt mussten wir erstmals noch auf die Reperaturbleche warten nicht dass, wir alles entfernen und danach keine Fahrzeuglinie am Heck mehr stimmt.